Krippenkamel |
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Zu einer bestehenden Krippe wird ein liegendes Kamel bestellt. Als erstes wird eine Werk-zeichnung (im Bild rötlich) erstellt im Masstab 1:1. Der Weg bis zum Gipsmodell verläuft wie folgt: |
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Die Lehrfrau Tabea Nyffenegger, welche das Kamel auch schnitzen wird, formt mit Ton nach der Werkzeichnung. Die Körperteile müssen von "innen" heraus anatomisch richtig geformt werden. |
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Wenn das Kamel fertig modelliert ist, wird es zur besseren Haltbarkeit in Gips abgegossen. Zuerst wird eine Negativform hergestellt welche wir hier nach dem Öffnen sehen. Der Ton wird herausgenommen und die Schale innen mit einem harten Gips ausgegossen. Die Negativform wird dann weggeschlagen, so dass wir das Kamel wie auf der ersten Foto in Gips vor uns haben. |
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Nun kann die Arbeit im Holz beginnen. Nach dem Verleimen der Holzstücke, wird zuerst mit der Kettensäge gearbeitet. Der Lärm und die Abgase lassen diesen Arbeitsschritt nur im Freien zu. |
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Das Ausrüsten nennt man diesen Arbeitsgang. Mit grossen Meisseln und dem schweren Schlegel werden die wichtigen Flächen und Formen angehauen. |
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Am Werkbank nun wird das Kamel nun immer feiner ausgearbeitet.... |
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...bis sich die Oberflächen glatt und geschmeidig anfühlen. Zum Schluss wird auf die Oberfläche noch ein matter Lackfilm als Schutzschicht aufgetragen. |